Führen statt Funktionieren - Als Führungskraft raus aus dem Frustjob, rein in den Lustjob

Robert Unger

#075 Raus aus der Gefälligkeitsfalle: Warum NEIN-Sagen Deine Führungspflicht ist!

08.09.2026 13 min Robert Unger

Zusammenfassung & Show Notes

Im Führungsalltag verleitet der Druck, allen Erwartungen gerecht zu werden, häufig zu einem vorschnellen Ja. 
Wer jedoch ständig versucht, es dem Team, den Kunden und den Vorgesetzten recht zu machen, tappt mitten in die Gefälligkeitsfalle. Die Folge ist eine schleichende Überlastung: Dringende operative Aufgaben verdrängen Deine strategische Ausrichtung, Pausen entfallen und Du wirst Schritt für Schritt fremdbestimmt. 💥

In Folge 075 von „Führen statt Funktionieren“ zeige ich Dir, warum ein bestimmtes und zugleich wertschätzendes NEIN kein Akt von Egoismus ist, sondern eine unverzichtbare Führungspflicht. Du erfährst, wie Du Dein Dauer-Ja hinterfragst und mit konkreten Werkzeugen Deine zeitlichen Ressourcen schützt. 

Bist Du bereit, die Kontrolle über Deinen Kalender zurückzugewinnen und wieder aktiv zu führen, statt nur zu funktionieren ...?

🎧 Dann höre jetzt in Folge 075 rein und nimm wertvolle Impulse für Deinen Führungsalltag mit!

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Transkript

Herzlich Willkommen beim Podcast "Führen statt funktionieren". Muss du immer nur funktionieren? Hier bekommst du Strategien, wie du als Führungskraft mit Stress und Erwartungen umgehenlernst und mit Leichtigkeit vom "Funktionieren ins Führen" kommst. Dein Host ist Robert Unger, der dich als Business Coach und Mental-Trainer auf dem Weg vom Frustjob zum persönlichen Lustjob begleitet. Bist du bereit? Denn jetzt geht es los! Fühlen statt funktionieren der Podcast für Führungskräfte im Hamsterrad oder die die gar nicht rein möchten. Du bist den Folge 75 und Folge 75 dreht sich um ein einziges Wort, um das Wort Nein. Am Ende der Folge habe ich hoffentlich gut erklärt, warum ab und zu ein Nein notwendig ist und hilfreich ist und vielleicht auch die eine oder andere Taktik dir mitgeben können, wie du ein Nein einfacher rüberbringt. Nach dieser Einleitung sagst du vielleicht, warum ist es jetzt so speziell für Führungskräfte, das verstehe ich jetzt nicht. Gute Frage ist es auch nicht wirklich, weil nicht nur Führungskräften fällt es manchmal schwer, nein zu sagen. Uns allen fällt es manchmal schwer, nein zu sagen, aber für Führungskräfte hat es vielleicht etwas andere Auswirkungen, wie für dich als Mitarbeiter für eine Führungskraft. Es gibt Überschneidungen, aber es gibt doch andere Dinge. Aber gehen wir gleich mal ins Thema rein. Warum ist es denn so schwierig, nein zu sagen und warum sagen wir häufig Reflexartik, ja und welche Auswirkungen hat das denn? Mit dem Nein sagen, ist es so eine Sache. Wenn du Nein sagst, bist du ablehnen, dann bist du unhöflich. Dann hast du vielleicht das Risiko in einen Konflikt zu gehen, im schlimmsten Fall vielleicht sogar eine Eskalation zu gehen. Und das mag man wirklich, das kostet wieder Energie. Also ist es vielleicht vordergründig einfacher mal, ja zu sagen und auf einen Nein zu verzichten, weil dadurch die negative Auswirkung scheinbar kleiner ist. Das Problem ist aber viel kleinvieh macht auch Mist im Sinne von oft jasags oder zu oft jasags, dann wird diese relativ kleine Anteil an mehr Energie, den du brauchst. Ganz einfach ganz viel, weil viel mal wenig ist auch viel im Endeffekt. Also wir versuchen manchmal oder vielleicht zu oft gefällig zu sein und darum sagen wir manchmal lieber ja als Nein. Und welche Auswirkungen hat das jetzt? Und da gehe ich jetzt speziell auf die Auswirkungen für dich als Führungskraft ein. Für mich das größte Risiko ist, du gehst damit das Risiko ein, dass du deiner strategischen Ausrichtung verlustig wirst. Das heißt, du hast deine Werte, du hast deine Ziele gemeinsam mit dem Team festgelegt, hoffentlich du hast Rahmenbedingungen festgelegt. Da ist zum Beispiel dabei selbst Verantwortung, dass die Mitarbeiter selbst ihre Dute, ihre Pflichten erfüllen und nur im Ausnahmerfall zu dir kommen. Und wenn der Ausnahmerfall aber permanent stattfindet, dann ist eine strategische Ausrichtung nicht mehr möglich. Beziehungsweise du hast auch gar nicht mehr zeitlich um strategische Ausrichtungen zu kümmern, weil du wahrscheinlich permanent in einer operativen Falle gefallen bist. Wir haben schon eng verantwortung damit erbeiteten angesprochen, genau das verhindert auch die Eigenverantwortung. Wenn du jeden Jahr im Puls nach gibst und da hilft und dort hilft und dort unterstützt, man fühlt sich ja auch wertgeschätzt, weil die sind einfach noch nicht so weit. Die Frage ist, wann sind sie denn so weit? So als kleine Vorsträge ist, eigene Erfahrung lehrt einem sehr viel und auch wenn es Fehler sind. Es gibt schon die eine oder andere Folge von Fünster funktionieren, wo wir über das Thema Fehlerkultur gesprochen haben. Man kann aus Fehlern sehr, sehr viel lernen. Also lasst die Kollege Ihnen auch Fehler machen. Gib Ihnen die Eigenverantwortung und das kann manchmal auch nur mit deinem Nein passieren. Der Stresspegel steigt nämlich der Bedier. Wenn du es ganz, ganz viele kleine Tasks zu tun und kommst du deiner Arbeitner garnert. Das heißt, du machst wahrscheinlich zwei Drittel des Tages, wenn ich sogar den ganzen regulären Arbeitstag die Arbeit verandren. Nämlich die, die sie dir aufgehalts haben und das du zugelassen hast mit deinem Jahr. Und die Astronale aus dem Büro draußen sind, dann kommst du zu deiner Arbeit. Dass das nicht gesund ist, auf Dauer braucht man kein Expertes. Umgekehrt erhöht es auch den Stress, möglicherweise für deine Mitarbeiter. Warum? Du bist plötzlich der Flaschenhalz. Alles ist bei dir, die sitzen dann da. Ich überspitz jetzt natürlich. Aber die sitzen dann da und sagen, ich kann gar nicht weitermachen. Ich war dafür einen Scheidung vom Chef oder das muss man der Chef machen. Die Kommel verleitet und sagen, hey, Chef, dann bist du damit fertig. Und in Wahrheit hättet einfach es Nein zu einer früheren Zeitpunkt geholfen, dass du das gar nicht bekommst. Mit anderen Worten der Busfaktor, wir haben das in irgendeiner Folge schon besprochen. Ich kann mich nicht mehr rinnern, welche. Der Busfaktor wird plötzlich eins. Anders gesagt, wenn du vom Bus überfahren wirst, was hoffentlich nicht passiert, dann steht die Mülle. Bei es braucht er noch eine Person, nämlich dich, die aus dem Verkehr zu nehmen ist und dann steht das Wirkel. Also, das soll es ja nicht sein. Die Frage ist, wie kommst du da raus oder wie kommst du am besten gar nicht rein. Wird schon vorher von einem Impuls gesprochen von diesem Jahr im Puls, man sagt vielleicht mal automatisiert. Ja, vielleicht ist da die erste Methode, diese Puffermethode, diese Methode und Bedenkzeit gewinnen, hilfreich für dich, dass du nicht sofort im Puls getrieben reflexartig. Ja, sagst sondern mal, lass mich mal nachdenken. Das Ende des PC, um mit der Bar für dich nichts. Du hast nach wie vor mit etwas zu tun, was extern gekommen ist. Du hast halt nicht jag gesagt, du hast gesagt, ich überleg's mir. Aber es durch Kreuzdam halt dieses Muster des Jahreshangs. Die Puffermethode ist sozusagen ein kleiner Einstieg ins Nein zu sagen, dann kannst du dir jetzt mal überlegen, wie sage ich denn nein. Vielleicht passiert ja auch, dass wenn du dir lang genug Zeit lässt, soll jetzt keine Taktik sein, aber vielleicht passiert ja, wenn du dir sagen, du brauchst es mal zwei Stunden um zu überlegen. Ich komm so, du bekommst um 10 Uhr eine Anfrage und sage ich komm so mit der Gessen auf das zurück oder reden wir am Nachmittag drüber, jetzt darf ich ja Zeit. Das sind die Dinge vielleicht sogar von selbst erledigen, weil man gar nicht so lange warten möchte. Also die Puffermethode bedenkt seit Gewinnern. Zweite Variante, eine Art Sendwichartige Variante eines Wertschätzenden nein. Ich glaube, es gibt keine Person, die dieser Sendwich-Methode fürs Feed-Begeben nicht kennt, von der ich nicht sehr angetan bin. Aber wenn wir uns dieser Technik mal fürs Nein sagen versuchen anzuwenden, vielleicht kannst du dann hilfreich werden. Aber danke, dass du an mich denkst, aber es geht jetzt nicht. Ohne Rechtfertigung, Wertschätzung, dass du eine Anfrage bekommst, dass dir anhandlegen gegeben wird und vielleicht sogar eine Perspektive aufzeigen. Dritte Variante, ein Nein mit alternativen Beziehungsweise ein Nein mit Delegierung. Also, du kannst ja gerne das Wertschätzenden übernehmen. Danke, dass du an mich denkst. Danke für die Anfrage. Aber ich bin vielleicht gar nicht die richtige Person dafür. Kollege X, Kollege Y, ist Experten dafür, geh am besten zu denen, zeige auf, wer im Team die Kompetenz besitzt. Das heißt, wenn deine Mitarbeiter zu dir kommen, ich habe ein Problem mit sowieso, dann löse nicht das Problem, den du das nimmst und zu den Experten gestern und sag, geh jetzt um Experten. Dann ist das wenigstens kürzer. Und wenn das alles nicht hilft, wenn du die Person bist, die das machen, muss und wenn du dem nicht auskommst sozusagen und ein Jahr jetzt wirklich alternativ los ist, dann mach vielleicht ein Jahr mit Erwartungshaltung. Im Sinne von, okay, ich sehe ein, ich muss das jetzt machen, aber in den nächsten zwei Wochen komm ich nicht dazu. Warum? Weil ich in den nächsten zwei Wochen Dinge zu tun habe, die ich anderen schon versprochen habe. Und es muss schon ganz einen guten Grund haben, warum ich genau dich jetzt vorreihe, wenn es kein Notfall ist. Und bei diesen Dingen, die du in den nächsten zwei Wochen zu tun hast und bei den anderen, die du schon so ein länger vorgemerkt hast, da kannst du gerne auch du dabei sein, mit deiner strategischen Arbeit, mit deiner Tasse, die du sonst zu tun hast. Nur weil du Führungskraft bist, musst du nicht 5-2-1 arbeiten, um es mal sozusagen zu sagen. Also ich fast diese 3+1-Techniken nochmal kurz zusammen. Die Buffermethode, schon dass du bedenkt seid, gewinst dich überlegst mir, sagte in zwei Stunden Bescheid. Die same-witchartige Methode des Wertschändsenden nein, mach danke, dass du mich denkst, aber keine Chance, tut mir leid. Das nein mit alternativen, ich bin nicht die richtige Person dafür, geh dort und dahin oder versucht auf die Art zu lösen. Und wenn gar nichts mehr hilft, das Jahr mit der Wartungshaltung, okay, ich mags aber frühestens in zwei Wochen, frühestens in zwei Monaten, je nachdem was realistisch ist. Abschließend möchte ich dich mit drei Situationen konfrontieren, auf die du für dich dann antworten kannst. Und es gibt Richtige und es gibt falsche Antworten zu diesen Szenarien und die richtige Antwort lautet durchgehend. Nein, aber da rein nach. Das Szenario 1. Stell dir vor, du wirst kurz vor Feierabend sagen wir so um 16, 30, 17, 30 zu einem kurzen, wobei kurz wird messen so angekündigt, zu einem spontanen unanberaumten Meeting eingeladen. Und eigentlich hast du grad etwas für dich am Plan gehabt und da rede ich jetzt gar nichts vor, ins Fitnesscenter gehen, sondern deine Okas überprüfen. Wie schaut's mit der Füllung deiner Oka-Aktivitäten aus? Vielleicht muss deine Podcastfolge aufnehmen, so wie ich hier, sagst du ja oder sagst du nein. 2. Szenario. Stell dir vor, du übergibst einer Mitarbeiterin, einer Mitarbeiter, einer task, eine Aufgabe, die ist dort einzuschulen. Und diese Mitarbeiterin, dieser Mitarbeiter kommt zu dir zurück und sagt, puh, ich schaffe das zeitlich nicht, das geht sie jetzt nicht aus, ich weiß, was man das geht, aber ich krieg das nicht hin. Nimmst du das sofort wieder zu dir und sagst ok, ich sehe ein, ich muss machen oder in welcher Form gibst du es wieder zurück. Wie sagst du? Nein. 3. Das ist jetzt der konkrete Frage. Inwie weit bist du bereit, deine eigenen Werte, deine eigenen Basenzeiten, deine eigene Erholung dahaft hin anzustellen und die Erwartungen aller anderen Lückenlos zu erfüllen. Und wie bist du bereit, nein zu sagen. Also auch die drei, noch einmal, Szenario 1, Spontaneis, unanperaubt das Meeting kurz vor Feierabend und eigentlich hast du ganz andere Themen auf der Agenda. Eigentlich ganz egal, wann diese sein berufen wird, eigentlich hast du ganz andere Themen auf der Agenda. Wie sagst du nein? Szenario 2, du hast Dinge eigentlich delegiert und an Mitarbeitenden weitergegeben und es kommt zurück, weil ein zeitlicher Engpass ist, muss ich, durchaus sagen kann. Wie schaffst du es, dass es trotzdem nicht bei dir kleben bleibt und konkrete Frage Nummer 3, inwie weit bist du bereit, deine eigenen Werte, deine eigenen Basen, deine eigene Erholung dahaft dahaft. Enten anzustellen und die Erwartungen aller anderen Mitarbeitenden, Führungskräfte, etc., Lückenlos zu erfüllen und sei bei dem Wort dahaft ehrlich zu dir. In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg bei der Umsetzung und immer daran denken, Führen ist wesentlich mehr, als nur funktionieren. Das war eine Folge von Fühen statt funktionieren. [MUSIK] Vielen Dank, dass du mit dabei warst. Ich hoffe, du konntest in einen oder anderen Impuls für deinen Führungsalltag mitnehmen. Auf der Webseite Smart73.com findest du weitere Informationen zu Robert's Arbeit und diesem Podcast. Und nun noch eine Frage an dich. Wie geht es dir, wenn du an deinen nächsten Arbeitstag denkst? Bekomst du schon "Magenkrempfe"? Wenn du als Führungskraft auf der Suche bist, nach neuen wirkungsvollen Strategien, zu mehr Leichtigkeit im Alltag mit deiner individuell perfekten Work-Life-Balance, dann sprich mit Robert. Buche einfach ein kostenloses und unverbindliches Info-Gespräch. Rufet dazu den Link in den Show-Nodes auf und buche das für dich passende Zeitfenster. Und denkt dran, Führung bedeutet mehr als nur funktionieren. Bis zum nächsten Mal und bleibt dir drei. Copyright WDR 2020