Führen statt Funktionieren - Als Führungskraft raus aus dem Frustjob, rein in den Lustjob

Robert Unger

#081 Generation faul oder ausgenutzt? Wie Du junge Talente führst und langfristig motivierst

20.10.2026 11 min Robert Unger

Zusammenfassung & Show Notes

Oft wird über die vermeintlich fehlende Arbeitsmoral der jungen Generation geklagt. Eine Umfrage aus dem Mai 2026 zeigt eine andere Realität. 84 Prozent der Beschäftigten zwischen 14 und 19 Jahren fühlen sich am Arbeitsmarkt ausgenutzt. Die Gründe liegen in fehlender Wertschätzung, unklaren Perspektiven und Gehältern, die der aktuellen Teuerung nicht standhalten. 
In dieser Episode von "Führen statt Funktionieren" analysieren wir diese Studienergebnisse sachlich und leiten konkrete Schritte für Deinen Führungsalltag ab. Du erfährst drei wirksame Möglichkeiten, wie Du echte Wertschätzung etablierst und Vertrauen aufbaust. Wir besprechen, wie Du durch gezieltes Lob, aktives Zuhören und Entwicklungsgespräche jungen Talenten eine verlässliche Perspektive bietest.

Hör jetzt in die neue Folge rein und starte Deinen Weg vom reinen Funktionieren zum proaktiven Führen! 🎧

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Transkript

Herzlich Willkommen beim Podcast "Führen statt funktionieren". Muss du immer nur funktionieren? Hier bekommst du Strategien, wie du als Führungskraft mit Stress und Erwartungen umgehenlernst und mit Leichtigkeit vom "Funktionieren ins Führen" kommst. Dein Host ist Robert Unger, der dich als Business Coach und Mental-Trainer auf dem Weg vom Frustjob zum persönlichen Lustjob begleitet. Bist du bereit? Denn jetzt geht es los! Für den Stadtfunktionieren der Podcast für Führungskräfte im Hamsterrad oder die, die gar nicht rein möchten. Du bist in Folge 81 und in Folge 81 dreht sich alles im weitesten Sinn um das Thema Wertschätzung. Getriegert hat mich das Thema eine Veröffentlichung einer Befragung, die im Mai 2026 unter 1000 Personen in Österreich durchgeführt wurde, wo es um zufriedenheit am Arbeitsplatz geht. Wirklich fühlen sich 84%, 84%, 84% der 14 bis 19-jährigen Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt ausgenutzt. Also man kann sagen, von der Berufseinsteigerung ist dieser Einschätzung und beglagt werden unsereichende Bezahlung, hoher Druck und mangelnde Wertschätzung. Und am Ende dieser Folge habe ich hoffentlich gut genug vermittelt, wie die Inhalte und Ergebnisse dieser Befragung aus dem Artikel zu verstehen sind bzw. aus der Befragung zu verstehen sind und was du daraus in dein Führungsverhalten übernehmen kannst. Aber mal derein nach. Also was sind so die Kernfagten, die Kernaus sagen dieser Befragung? Wertschätzung, mangelnde Wertschätzung ist Hauptgrund für die Unzufriedenheit von jungen Mitarbeitenden. Das Ganze noch ergänzt mit geringeren Aufstiegschossen und fehlenden Perspektiven im aktuellen Job. Sehr geringe Bezahlung in Relation zu erbrachten Leistung und den stark gestiegenen Lebenserhaltungskosten. Und laspart not least, prekäre Arbeitsbedingungen in denen viele junge Arbeitskräfte bereits arbeiten müssen. Wenn man sich das jetzt mal zu Gemüter führt, dann kann man jetzt grob gesagt in ganz viele Richtungen reagieren. Ich fasse mal die Pole zusammen, der eine Pole ist vielleicht die jungen, die glauben, die sind jetzt da und ihnen wird der rote Teppich ausgerollt und alles passiert nach ihren Vorstellungen. Wie haben wir uns auch erst hocharbeiten müssen? Das ist übrigens eine Einschätzung, die ich in jungen Jahren oft gehört habe, wenn ich mich über irgendwas beschwert habe. Auf der anderen Seite der absolute Gegenpol könnte es sein und Gottes willen was machen wir denn dann mit diesen jungen Potenzialen. Wir müssen die fördern, wir müssen alles tun, damit die sich wohlfühlen und so von vorn her rein sehr hoch bezahlen. Ich überspitze jetzt beide Positionen absichtlich ein wenig. Die Wahrheit, wenn es eine solche Gibt, liegt irgendwo in der Mitte oder man kann sich es aussuchen, wo sie genau liegt. Aber vielleicht zur Einordnung noch. Was wurde denn gefragt? Es wurden Einschätzungen zur Wertschätzung gefragt, Einschätzungen zu Aufstiegschossen, Einschätzungen zu Bezahlungen und so weiter. Das heißt, da geht es sehr stark um An- und Anführungszeichen, welche Faktoren. Und derartige Faktoren sind immer in Abhängigkeit dazu, wie die Erwartungshaltung ist. Ein Beispiel. Wenn ich als 53-jähriger Mann mit schütteren Haar, Halbklazion, Grauen Haar zum Friseur gehe und mir erwarte, ich gehe mit Trädlox raus, dann ist diese Erwartung nicht so erfüllen und ich werde enttäuscht sein. Ich werde mit der Qualität der Dienstleistung wahrscheinlich nicht zufrieden sein. Wenn ich aber mit meinem schütteren Haar und Halbklazion reingeh und sage ich, möchte danach wenigstens wieder halbwegs manilig aussehen, um den Aufwand der Bändigung der verbliebenden Haare am Morgen in vernünftigen Bahnen zu halten, dann wird diese Erwartung wahrscheinlich wesentlich einfacher zu erfüllen sein. Vielleicht sogar mit einer Rasur des Kopfes, sprich, dass ich dann nicht mit einer Halbklazion gehe ich rein und mit einer ganzen Klazion gehe ich raus. Also ist meine Erwartung, ich komme mit Trädlox raus, wird das nicht funktionieren, ist meine Erwartung, ich gehe irgendwie raus, dass ich das jeden Tag in der frübendigen kann und ich gehe mit einer Klazion raus, das kann schon erfüllt sein, während die Trädlox unerfüllbar sind. Und so ist es auch jetzt die sich dem Punkt wieder zur Befragung, so ist es auch hier. Das heißt, wenn diese Altersgruppe 14 bis 19-jährige Menschen die Erwartung haben, ihnen wird da rote, typisch ausgerollt. Man verdient so und so viel Geld, weil es gibt entsprechende Vorbilder auf Social Media, wie man schnell viel Geld machen kann. Und man möchte sofort ein, zwei, drei hierher die Stufe nach oben gehen, dann wird das natürlich entdeuchter. Das heißt, einerseits hat es natürlich mit der Wartungshaltung dieser jungen Menschen zu tun, an der man arbeiten kann. Das ist aber nicht das Thema des heutigen Podcasts. Wir wollen heute darüber reden, was du als Führungskraft tun kannst, um das in geeigneten Bahnen zu halten, einen geeigneten Rahmen darüber zu setzen. Denn was passiert, wenn dir das nicht gelingt? Was sind die Konsequenzen? Wahrscheinlich hohe Fluktuation, ziemlich sicher dem Motivierte Mitarbeitende, die durch schwer wieder in die Motivation reinbekommen. Das heißt, es ist so ein schleichender Bozeis von Dienst nach Vorschrift unter inneren Kündigung und am Ende verlierst du wertvolles Potenzial an zukünftigen Fachkräften für dein Team, für dein Unternehmen. Und die Frage ist jetzt, wie kannst du das tun? Und ich gebe dir hier so zwei, drei Tipps mit. Der erste Punkt ist tatsächlich Wertschätzung. Was kannst du tun, damit deine auch die jungen Mitarbeiterinnen, aber nicht nur die jungen, sich wertgeschätzt fühlen? Das kann durch ein gezieltes Lob sein. Also, ein österreichischer Spruch lautet nicht "Gschimpft ist gelobt" nur. Das heißt, so lange man nicht "Geschimpft" wird, hat man seine Arbeit schon zumindest ausreichend gemacht. Man kann auch, wenn eine Arbeit, die man wirklich gut macht, auch mal dezetiert gelobt werden. Bitte nicht loben Verdingete selbstverständlich sein sollten. Zum Beispiel, ich komme mit zwei Schuhen bündlich zu Arbeit, auch wieder überspitzt formulieren. Aber wenn sich eine Person tatsächlich etwas interessiert, etwas motiviert und Engagement zeigt, dann kann man das loben. Dann kann man das fördern. Man kann den Menschen aktiv zuhören. Man kann diesen jungen Menschen aktiv das Gespräch such. Und ich sehe schon ein, dass, wenn man Anfang mit der 40, Anfang mit der 50 ist, und man hat einen Kollegen, eine Kollegin im Altar 14 bis 19, dass sie Gespräche da manchmal nicht ganz so einfach sind, weil die Themen einfach unterschiedliche sind. Aber interessiert es euch für die Leute. Interessiert es euch, was die im Leben bewegt, was sie erreichen wollen. Das kann, das ist gezeigt, das ist gelebte Wertschätzung. Und gibt es ihnen auch den einen oder anderen Tipp, wie sie sich persönlich weiterentwickeln können. Nicht dahingehend, dass sie halt in der Supermitschwimmer, sondern dass sie wirklich mehr aus sich machen können, in Wantuborn Gesprächen zum Beispiel im aktiven Vorzeigen, im Vorleben. Als Führungskraft, bist du Vorbild, sage ich immer wieder und dazu musst du nicht formale Führungskraft sein, dazu reicht es, wenn du, wenn du mein Handwerk gehen, wenn du eine Geselle bist, der den Leerbub, das Leermetchen mit auf die Baustelle nimmt. Also Wertschätzung über alles als das zentrale Thema dieser Folge. Zeige auch klare Perspektiven auf und setze den Rahmen fest und sei transparent mit dem Rahmen, den du setzt. Also klare Perspektiven im Altar 14 bis 19, wenn es oft darum geht, mal eine Lehre abzuschließen oder die Ausbildung überhaupt abzuschließen. Die können dann Entwicklungspläne aussehen und ja natürlich sind für so junge Menschen Entwicklungszeiträume von 3 bis 5 Jahren, das kann mühsam sein, das kann als unglaublich lange gesehen werden. Aber es ist so und es ist die Perspektive da, man lernt einfach unheimlich viel dabei. Und am Ende wirst du mit diesen 1, 2 Maßnahmen, es wahrscheinlich schaffen aus mangender Wertschätzung eine echte gezeigte Wertschätzung zu schaffen, die dann wieder zur Motivation führen kann. Ich wiederhole die Punkte, vielleicht nochmal, weil es sind tatsächlich schon inhaltlich am Ende der Folge. Also eine Umfrage zeigt, dass 84 % der 14 bis 19-jährigen Arbeitnehmer sich aktuell vom Arbeitsmarkt oder am Arbeitsmarkt ausgenutzt fühlen. Beklagt werden unsere rechende Bezahlung, hoher Druck, mangeln die Wertschätzung. Was hat das zur Folge? Hohe Fluktuation, Demotivation, Dienstagvorschrift und wahnsinnig viel vergadetes Potenzial? Was kannst du tun? Echte gezeigte Wertschätzung durchgezieltes Lob, wo es angebracht ist, durch aktives Zuhören, durch sich für die Person interessieren. Entwicklungspfade oft zeigen, perspektiven oft zeigen, transparent kommunizieren und für fairen verlässliche Arbeitsbedingungen sorgen. Wenn du jetzt sagst, ich bin mir sicher, das habe eh alles. Aber einerseits hätte ich noch ganz gern ein bisschen Feedback dazu und andererseits. Gibt sich ja noch Verbesserungspotenzial und Robert reden wir mal miteinander. Dann schau in die Schonutz, dort gibt es ein Link, dort kannst du ein ca. 30-minütiges Info- und Kennenlern-Gespräch buchen, das ist kostenlos und unverbindlich und wir können mal schauen, ob und wie ich dir weiter helfen könnte. Und dann schauen wir einfach mal weiter. In diesem Sinne sag ich, wie so häufig viel Erfolg bei der Umsetzung und immer daran denken, führen ist wesentlich mehr als nur funktionieren. Das war eine Folge von Fühen statt funktionieren. Vielen Dank, dass du mit dabei warst. Ich hoffe, du konntest in einen oder anderen Impuls für deinen Führungsalltag mitnehmen. Auf der Webseite Smart73.com findest du weitere Informationen zu Robert's Arbeit und diesem Podcast. Und nun noch eine Frage an dich. Wie geht es dir, wenn du an deinen nächsten Arbeitstag denkst? Bekomst du schon "Magenkrempfe"? Wenn du als Führungskraft auf der Suche bist, nach neuen wirkungsvollen Strategien, zu mehr Leichtigkeit im Alltag mit deiner individuell perfekten Work-Life-Balance, dann sprich mit Robert. Buche einfach ein kostenloses und unverbindliches Info-Gespräch. Rufet dazu den Link in den Show-Nodes auf und buche das für dich passende Zeitfenster. Und denkt dran, Führung bedeutet mehr als nur funktionieren. Bis zum nächsten Mal und bleibt dir drei. 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