#083 KI auf Befehl: Wie Du Dein Team authentisch durch fremdbestimmte Zeiten führst
03.11.2026 9 min Robert Unger
Zusammenfassung & Show Notes
Als Führungskraft gerätst Du manchmal in die Situation, Entscheidungen umsetzen zu müssen, die Du nicht selbst getroffen hast. Die Unternehmensspitze beschließt beispielsweise die flächendeckende Einführung von KI und stellt Dich damit in eine unbequeme Position zwischen Management und Team. Dein Team erwartet Antworten und Du musst eine weitreichende technologische Veränderung vertreten, die Du Dir selbst vielleicht nicht ausgesucht hast. In dieser Episode zeige ich Dir pragmatische Wege, wie Du mit solchen fremdbestimmten Situationen umgehst. Du erfährst konkrete Schritte, wie Du die notwendigen Maßnahmen authentisch an Dein Team kommunizierst und warum absolute Transparenz über die Hintergründe dabei so wichtig ist. Wir fokussieren uns darauf, wie Du den Gestaltungsspielraum im Wie findest, auch wenn das Was durch die neuen Systeme bereits vorgegeben ist.
Hör direkt rein und hol Dir die Impulse für Deinen Führungsalltag!
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Transkript
Herzlich Willkommen beim Podcast "Führen statt funktionieren".
Muss du immer nur funktionieren?
Hier bekommst du Strategien,
wie du als Führungskraft mit Stress und Erwartungen umgehenlernst
und mit Leichtigkeit vom "Funktionieren ins Führen" kommst.
Dein Host ist Robert Unger,
der dich als Business Coach und Mental-Trainer auf dem Weg vom Frustjob zum persönlichen Lustjob begleitet.
Bist du bereit? Denn jetzt geht es los!
Für den Stadt funktioniert der Podcast für Führungskraft im Hamsterrad oder die die gar nicht rein möchten.
Du bist in Folge 83 und Folge 83 dreht sich mal wieder um das Thema Veränderung.
Diesmal nur einen leicht veränderten Aspekt in der Veränderung.
Nämlich wie gehst du als Führungskraft mit Veränderungen um die Dir von außen aufgezungen werden
und von denen du vielleicht gar nicht so begeistert bist.
Und ich dachte mir, vielleicht kann man das anhand eines plakadiefen Beispiels von vorne bis hinten
in dieser Folge mitverfolgen und durchverfolgen und wir nehmen jetzt einfach mal ein fiktives Beispiel an.
Du bist Führungskraft in einem Unternehmen, in einem Dienstleistungsunternehmen, sagen wir,
in der Software Entwicklung und plötzlich kommt die Regel von oben unter Anführungszeichen
ab neuer ab in gewissen Zeitpunkt wird KI in unserem Unternehmen verwendet und das kann dramatische Folgen
für dein Team auch haben, also dramatisch im Sinn von negativ.
Und ich glaube, das legt doch schon ganz gut auf den Tischen, welcher Situation du dich da befindest.
Du hast, sagen wir, ein Team von weißner 10, 12, 15 Softwareentwickler*innen, die arbeiten noch nicht mit KI,
weil es eben so ist, ist ja ganz egal, warum plötzlich kommt von der Geschäftsleitung,
von der Konzernleitung, die Order ab dem nächsten Portal, ab dem nächsten Halbier,
müsst ihr für RShofft für Entwicklung KI verwenden.
In der Hoffnung, wahrscheinlich, dass dadurch Arbeitskräfte eng gespart werden können,
sprich, dass dadurch Einsparungen kommen.
Und damit bist du in einer klassischen Sandwich-Position.
Es kommt der Druck von oben, weil das, was vom Management kommt, muss umgesetzt werden,
da wirst du wahrscheinlich nicht viel Einfluss haben.
Gleichzeitig hast du selbst Skepsis, schon alleine dessen, würde du denkst,
paar, wie wir da dein Team reagieren.
Und natürlich kommt auch Widerstand vom Team, das heißt, es kommt Druck von oben,
Druck von unten und du bist das Käseblatt in der Mitte.
Und du wirst du denn merken, selbst wenn du begeistert tust und nur die Chancen herausstreichst,
was das alles denn für Vorteile bringt, wenn du selbst nicht dran glaubst, dann wird das dir auch niemand glaubend,
dann bist du einfach nicht authentisch sein und das wird nicht der richtige Weg zur Lösung sein.
Also, was du und dein Team vorerst einmal brauchst, ist Akzeptanz und Transparenz.
Lege die Fakten klar, offentisch, beziehungsweise verlange auch, dass die Fakten klar auf den Tisch gelegt werden,
von deiner nächsten Management Ebene, denn mein Credo ist immer, wenn ich verstehe, worum es geht,
und wenn ich verstehe, warum man etwas macht, dann fällt mir die Umsetzung auch leicht.
Ich muss es nur immer nicht lieben, ja, ich muss es immer nicht mögen.
Aber die Grüne zumindest kennen und verstehen, ist ein wahnsinniger Schritt vorwärts.
Auch die Transparenz, also wenn zum Beispiel gesagt wird, wir setzen jetzt KI ein und das werden keine Arbeitsplätze gefährdet sein.
Und schlussendlich setzt man doch, weil es nicht fünf Mitarbeiter da zehn Prozent oder was auch immer,
dann wird man unglaubwürdig als Unternehmen und dann wird es doch du unglaubwürdig als Führungskraft.
Das heißt, Transparenz sein von Anfang an, wir wollen das machen, wir wollen das machen, weil und das hat diese Auswirkungen.
Und da glaube ich und ich sage hier bewusst, glaube ich, weil da ist man so in einem Bereich, wo es um sehr viel Bauchgefühl, glaube ich, ankommt, ja.
Eine Trennung zwischen deiner eigenen Meinung und der unternehmerischen Notwendigkeit, der kann schon gezogen werden.
Solange du nicht die Entscheidung des Unternehmens, sagen wir mal, durch den Schlambzist, durch den Dreckzist, also sagen,
ich bin nicht glücklich mit der Entscheidung, ich finde das nicht gut, weil es zu lasten der Mitarbeitenden geht.
Aber das Unternehmen hat natürlich Vorteile, daraus ist schon fair zu sagen, im Vergleich zu,
was die machen, nur mir ein Profit zu erhöhen und wir die Armeinschlucke unten zahlen, wieder mal die Zächer dafür,
ist vielleicht für dein Team die schlechteste Aussage.
Du bekommst zwar wahrscheinlich Solidarität, aber es wird auch in der Umsetzung nicht helfen.
Was denn der Umsetzung allerdings helfen wird, ist, wie schon gesagt, Akzeptanz und Transparenz.
Und mit dieser Akzeptanz und Transparenz schaffst du es vielleicht, Gestaltungsspieler zu erkennen und diesen auch zu nutzen,
denn die Unternehmensführung gibt vor, was gemacht werden muss, nämlich die Umsetzung der KI-Richtlinie,
dass wie kann vielleicht in Aspekten noch gestaltet werden.
Und dieses wie gilt es herauszufinden, weil möglicherweise hast du mit deinem Team noch die ein oder andere Möglichkeit,
die Auswirkungen etwas, sagen wir mal, auszupolstern, das sind nicht zu hart treffen.
Gibt dem Team auch Bewusstraum für Emotionen, weil die haben möglicherweise Angstonium, Job und sind noch mal grandig,
sind noch mal frustrierter, die Leistung kann da schon mal runtergehen.
Gleichzeitig kann es aber auch Menschen in deinem Team geben, die begeistert sind, das sind zwar endlich, macht man das.
Ich will das endlich, lernen, ich will das endlich gemacht haben.
Das heißt, du bist ja plötzlich in deiner Situation, wo du differenzierte Aspekte und differenzierte Meinungen moderieren
und aushalten musst.
Ladet das Team aktiv in der Umsetzung und Integration der neuen Tools in den Alltag ein.
Also nicht nur mitteilen, was du jetzt machst und das Fortsagen, sondern bin dir sie mit ein.
Das hat er abgesagt, mach sie zu Mithetern, also mag sie vom reinen Opfer zum Mithetern, so böse das kriegen.
Aber es hilft immer ein bisschen was, damit zu tun, das nimmt vielleicht auch ein wenig die Angst.
Leget den Fokus auf die ersten machbaren Schritte und auf die ersten kleinen Erfolge.
Weil angesagte Katastrophen finden ja auch nicht immer statt.
Ich fasse das noch mal zusammen.
Wenn Entscheidungen von einer Konzernspitze von einer Unternehmensführung umgesetzt werden müssen,
die du vielleicht nicht magst, die du vielleicht im Erstdagenblick nicht mittragen kannst,
wie die flächendeckende Einführung von künstlicher Intelligenz und du Sorgen hast, um Arbeitsplätze in deinem Team verlässiger Sorgen hast, um deinen Arbeitsplatz.
Wie gehst du damit um?
Erstens mal erkennen, du bist in der Zenvichposition.
Das heißt, du wirst Druck von oben bekommen und wahrscheinlich auch Druck von unten und vielleicht auch von der Seite,
weil du selbst verunsichert bist.
Das muss man vielleicht nicht aushalten oder nicht dauernd aushalten, aber zumindest mal musst du es dir in Kenntnis setzen.
Du bist in der Position und wie gehst du damit um?
Aus dieser Zenvichposition, Sorge für Akzeptanz und Transparenz.
Das heißt, legt die Fakten klar auf den Tisch.
Sei transparent, vordere auch Transparenz ein und wie schon gesagt, du musst die Gründe nicht mögen,
aber du solltest sie zumindest kennen und verstehen.
Denn wenn du die Gründe kennst und verstehst und wenn du das was kennst und wenn du die Vorgaben kennst,
dann kannst du vielleicht auch Gestaltungsspielraum finden und nutzen den Team Raum für Emotionen lassen
und die Unterschiede in den Meinungen in der Wartungshaltung der einzelnen Mitglieder im Team aushalten und moderieren.
Wenn du jetzt sagst, alter Schwede, was für ein Thema.
Ich befinde mich genau darin oder ich habe Angst, dass ich mich demnächst genau darin befinde.
Dann lad ich dich ein, schau in die Schonutz, dort gibt es einen Link, dort kann man ein kostenloses und unverbindliches Kennelerngesprich
mit mir buchen für was eine halbe Stunde, Stunde je nachdem wie viel Zeit wir brauchen.
Und dann kann ich dir sagen, ob und wie ich dir in deiner Situation eventuell helfen kann.
In diesem Sinne sage ich, wie so oft viel Erfolg bei der Umsetzung und immer daran denken,
führen ist wesentlich mehr als nur funktionieren.
Das war eine Folge von Fühen statt funktionieren.
Vielen Dank, dass du mit dabei warst.
Ich hoffe, du konntest in einen oder anderen Impuls für deinen Führungsalltag mitnehmen.
Auf der Webseite Smart73.com findest du weitere Informationen zu Robert's Arbeit und diesem Podcast.
Und nun noch eine Frage an dich.
Wie geht es dir, wenn du an deinen nächsten Arbeitstag denkst?
Bekomst du schon "Magenkrempfe"?
Wenn du als Führungskraft auf der Suche bist, nach neuen wirkungsvollen Strategien,
zu mehr Leichtigkeit im Alltag mit deiner individuell perfekten Work-Life-Balance,
dann sprich mit Robert.
Buche einfach ein kostenloses und unverbindliches Info-Gespräch.
Rufet dazu den Link in den Show-Nodes auf und buche das für dich passende Zeitfenster.
Und denkt dran, Führung bedeutet mehr als nur funktionieren.
Bis zum nächsten Mal und bleibt dir drei.
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